Reitz Modellbau P8


© Eisenbahnstiftung - Joachim Bügel



© Foto: Sammlung Neddermeyer - Überblick über die Gleisanlagen von Anhalter und Potsdamer Bahnhof am Anfang der 1920er Jahre

Lokschuppen 1A Bw Anhalter Bahnhof


Das Diorama des Lokschuppens 1A Bw Anhalter Bahnhof. Für eine verlässliche Richtlinie zur Nachbildung, wurde der Zustand des Jahres 1928 dargestellt. Im Maßstab H0 ist die genaue Position der Drehscheibe auf der Grundplatte maßgeblich, denn mit dem Einbau der Drehscheibe wird als Erstes begonnen, sie ist der Mittelpunkt des Betriebswerks. Der Lokschuppen 1A verfügt über 19 Standgleise.

Produktionszeitraum in der Manufaktur


Der Lokschuppen 1A enstand als Einzelanfertigung in den Jahren 1995-1997, begonnen wurde das Projekt in der Berliner Modellbahnedelschmiede, fertiggestellt in Bopfingen.

Fertigung


Die Drehscheibengrube wurde aus massivem Aluminum gedreht, die Pflastersteine mit geätztem Messingblech gefertigt. Die Drehscheibe läuft mit je 4 MS- Rädern originalgetreu auf dem Schienenprofil. Der Antrieb mit Zahnriemen erfolgt über einen Schrittmotor. Alle Lokschuppentore sind einzeln ansteuerbar mit einem eigenen Faulhabermotor.

Material und Urmodellbau


Alle Urmodelle für den Resinguss der Mauerteile wurden aus Messingurmodellen angefertigt, Tore, Dachgauben, Fischbauchträger, Dachkonstruktion, Wandsäulen und Drehscheibe sind komplett aus Messing gefertigt, das Rauchabzugssystem wurde aus Weissmetall gegossen.

Fläche


Das Modul des Lokschuppen 1 misst 3x2 Meter

Lokomotivenmodelle


Alle hier zu sehenden Modelle preussischer Lokomotiven stammen aus der Kleinserienproduktion von Reitz Modellbau. Die preussische P8 mit Windschneide aus dem Jahr 1983, die S10.1 aus dem Jahr 1987, die G8.1 aus dem Jahr 1989 und die T14.1 mit Teichmann Wipplagerfahrwerk aus dem Jahr 1994. Die Zierlinien wurden bei allen Modellen von Hand mit dem Pinsel gezogen.


Die S 4 war eine preußische Schnellzuglok, die ab 1902 in 104 Exemplaren in Serie gebaut wurde. 1909 wurde die Beschaffung zugunsten der preußischen S 6 aufgegeben.
Eine lange Lebensdauer war den Maschinen nicht beschieden. Im ersten vorläufigen DRB-Umzeichnungsplan von 1923 waren noch 44 Lokomotiven aufgelistet.
Die Anzahl reduzierte sich im endgültigen Umzeichnungsplan auf 4 Loks, die als 13 501 bis 504 vorgesehen waren und bis 1926 ebenfalls ausschieden.
Die Bildrarität zeigt die pr. S 4 "439 HALLE" (Borsig, Baujahr 1902) auf der 14 m-Drehscheibe am 19-ständigen Ringlokschuppen 1a der Betriebswerkstätte Berlin Anhalter Bf.
Die hier stationierten Schnellzugloks unterstanden der KED Halle (Saale). Wenig später wurde die Lok in "415 Halle" umgezeichnet, die kurze Drehscheibe bis 1910 auf 20 Meter verlängert. (1906) Foto: Rudolf Kreutzer
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Torhaus

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Strassenbahndepot

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